Verarbeiten. Integrieren. Wieder Sinn finden.

Traumafokussierte Behandlung -
Ihrer Gedanken, Emotionen und Erinnerungen

PRAXISANGEBOTE

Traumatherapie
Kritische Lebenslagen meistern, traumatische Ereignisse verarbeiten

Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren, die die weit über das eigentliche Ereignis hinausreichen. Schwere Unfälle, Gewalterfahrungen, Verluste, medizinische Eingriffe oder andere massiv belastende Erlebnisse können das Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und innerer Stabilität existentiell beeinträchtigen.

Nicht die Schwere des Ereignisses allein entscheidet darüber, ob eine Traumafolgestörung entsteht, sondern die individuelle Verarbeitung und die Auswirkungen auf das weitere Leben.

Traumafolgestörungen äußern sich unterschiedlich. Manche Menschen erleben wiederkehrende, unkontrollierbare Erinnerungen, sehr starke innere Anspannung oder real wirkende Alpträume. Andere leiden unter emotionaler Abstumpfung, gesellschaftlichem Rückzug oder dem Gefühl, sich selbst und anderen fremd geworden zu sein. Sehr häufig ist zu beobachten, dass alle mit dem traumatischen Ereignis zusammenhängenden Themen vermieden werden.


„… trotzdem Ja zum Leben sagen“

– Viktor Frankl
Vorgehen in einer Traumatherapie

Je nach Art der Traumafolgestörung und vorherrschenden Symptomen, wähle ich die für Sie passende Behandlungsmethode aus.

Ziel der Behandlung ist es:

  • Emotionale Stabilität und Sicherheit zurückzugewinnen
  • Belastende Symptome zu reduzieren
  • Den traumatischen Erinnerungen die Bedrohung zu nehmen
  • Den Alltag zu normalisieren
  • Wieder Lebensqualität und Sinnerfüllung wahrzunehmen

Die Therapie und das Tempo erfolgen dabei in gemeinsamer Absprache unter Beachtung Ihrer Bedürfnisse und aktuellen Möglichkeiten.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Ein psychisches Trauma entsteht, wenn ein Mensch mit einer Situation konfrontiert wird, die als existenziell bedrohlich oder überwältigend erlebt wird und die vorhandenen Bewältigungsmöglichkeiten überfordert.

Sowohl erst kürzlich passierte als auch schon sehr lange zurück liegende schmerzhafte Ereignisse können heute große Schwierigkeiten bereiten. Dann, wenn die Belastung Ihre persönlichen Regulationsfähigkeiten übersteigt und Sie sich dazu bereit fühlen, sich mit dem Erlebten auseinanderzusetzen, kann der richtige Zeitpunkt für eine gezielte Therapie sein.

Durch Aufsuchen einer psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeut:in wird das Vorliegen der einer Traumafolgestörung geprüft und ggf. eine Therapieempfehlung ausgesprochen.

Besonders in der Traumatherapie ist ein gutes Vertrauensverhältnis zur Therapeut:in essentiell. Achten Sie bei Aufnahme der Therapie auf Ihre Wahrnehmung und prüfen Sie, ob Sie sich vorstellen können ein längerfristiges Arbeitsbündnis einzugehen und ob Sie sich so sicher fühlen, dass Sie sich über sehr persönliche, emotional belastende Themen austauschen können. „Traumatherapie“ ist kein geschützter Begriff. Grundsätzlich sind psychologische und ärztliche Psychotherapeut:innen für eine fundierte Behandlung zuständig.

Hier erhalten Sie einen Überblick über geeignete Psychotherapeut:innen in Ihrer Nähe: hier klicken

Gerade in Trauma bewältigenden Therapien ist vorübergehend mit einer Zunahme von Beeinträchtigungen zu rechnen. In der Regel halten diese negativen emotionalen Zustände nicht an. Besprechen Sie mit Ihrer Therapeut:in, wie Sie gut darauf reagieren können und was im Falle einer Krise zu tun ist.

In jeder Psychotherapie kann es zu Schwierigkeiten kommen, manchmal auch zu Missverständnissen und Spannungen mit der Therapeut:in. Hier ist Klärung sinnvoll. Sie haben das Recht, mit Ihrer Therapeut:in gemeinsam zu analysieren was zu der jeweiligen Zuspitzung geführt hat. Ein respektvoller Umgang miteinander ist dabei besonders wichtig.

Ein plötzlicher Therapieabbruch kann Beeinträchtigungen verstärken und Ihnen schaden, daher ist es wichtig, dass Sie in schwierigen Situationen die Aussprache suchen.

Wenn Menschen tiefe seelische Verletzungen erlitten haben, kann es lange dauern, bis sie sich in neuen Beziehungen (und damit auch in einer therapeutischen Beziehung) öffnen können. In einigen Fällen fehlt der Zugang zu Worten, um Erlebtes zu beschreiben. Dann ist ein gemeinsamer Entdeckungsprozess nötig, um die eigene Beziehungsgeschichte zu verstehen, möglicherweise Scham abzubauen und über sensible Themen sprechen zu können. Ergänzend dazu legt eine biologische Sichtweise nahe, dass gefestigte Denk- und Verhaltensmuster Zeit brauchen, um sich zu verändern.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich dies unter Beachtung einer besonderen Sorgfaltspflicht innerhalb einer Traumatherapie ablehne.

Auch wenn die Versorgungslage kritisch ist und der Fonds sexueller Missbrauch nicht mehr existiert, rate ich davon ab, die Kosten selbst tragen zu wollen. Dabei geht es darum, therapeutischen „Erfolgsdruck“ oder Therapieabbruch im sensiblen Prozess aufgrund begrenzter finanzieller Mittel zu verhindern.

2026  | Praxis für Psychotherapie in Koblenz  |  Dipl.-Psych. Iris von Schilling
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